Damit die Mülltonne den Gartenausblick nicht verdirbt

Ganz klar, der Baustoff, der am häufigsten zum Bau, zur Herstellung einer Müllbox verwendet wird, ist Holz. Holz ist einer der ältesten Werkstoffe der Menschheit und weist eine ganze Menge von Vorzügen, was Bearbeitung, Äußeres und ganz besonders Umweltverträglichkeit betrifft. Der Weg zu einer attraktiven Mülltonnenbox aus Holz ist kürzer als man sich das gemeinhin vorstellt. Zahlreiche Versionen von Mülltonnenboxen aus Holz findet man natürlich in diversen Baumärkten.

Hier zählen die Holzboxen, je nach Qualität und Vorbehandlung des jeweiligen Holzes, noch zu den Preisgünstigeren. Harthölzer wie Eiche oder Eukalyptus haben natürlich ihren Preis, sind dafür aber auch wesentlich länger haltbar als die maximal 7 bis 10 Jahre, die eine Müllbox aus Holz, auch bei bester Pflege, überlebt.

Was die Haltbarkeit angeht, ist die Müllbox aus Edelstahl natürlich der unangefochtene Spitzenreiter. Etwa 1000 Jahre lang, so sagt die Wissenschaft, ist die Müllbox unter Umständen zu benützen. Mülltonnenboxen aus dem Baumarkt kosten Geld. Doch einen Sichtschutz oder auch einen kleinen Unterstand, ein Mülltonnenhäuschen zu bauen, ist gar nicht schwer.

Wie baue ich einen Palisadenunterstand?

Hierfür benötigt man, ganz nach Geldbeutel und Wunsch, eine mehr oder weniger große Zahl von Holzpfosten, die man entweder irgendwie organisiert oder im Baumarkt ersteht. Wer auf dem Land lebt oder entsprechende Beziehungen hat, kann sich beispielsweise einfach rohe Baumteile, größere, dickere Äste aus dem Wald besorgen. Dann beginnt die Arbeit. Es ist ein pro Pfosten ein Loch auszuheben, will man die Pfähle direkt nebeneinander setzen, ein Graben. Das Loch bzw. die Grube hat eine Tiefe von wenigstens einem Viertel der Länge der Pfosten.

Zusätzlich rechnet man 20 Zentimeter Tiefe für Kies, der dazu kommt. Sie benötigen Spaten, möglicherweise Pfostenbohrer, Richtschnur, Gegenstände für die Markierungen, Holzlatten, zu Fixierung der Zaunpfosten, Maurerkelle, Sand, Kies, Zement. Die Zaunpfosten in festgelegter Anzahl sollten nicht fehlen.

Einzementieren

Die Löcher werden mit Kies befüllt. Dies dient vor allem dem Regenwasser als Abfluss. So bleibt der Pfosten, anders als wenn er auf lehmigem Untergrund oder in Muttererde stehen würde, frei von Schimmel, verfault langsamer. Dann setzt man die Zaunpfosten. Diese fixiert man mit dünnen Holzlatten. Hierbei sollte man sehr umsichtig vorgehen, lieber einmal mehr nachmessen. Ist ein Pfosten ausgerichtet, füllt man nochmals etwa 30 Zentimeter Kies auf die bereits vorhandenen 20 am Grund der Grube zu.

Das stabilisiert den Holzpfosten und bildet eine schützende Schicht um ihn. Der flüssige Beton, mit dem man nun die Löcher auffüllt, hat ein Verhältnis von 3 Teilen Sand und einem Teil Zement plus Wasser. Der Beton sollte nicht allzu fließend sein. Zum Ende wird der Beton glatt gestrichen. Doch achtet man darauf, dass die Fläche zum Gelände hin leicht schräg sein muss, sodass Wasser nicht zum Pfosten hin läuft, sondern von ihm weg. Noch kann korrigiert werden, doch – und diese Zeit sollte man warten, bevor man eventuell Zaunlatten anbringt, der Beton braucht im günstigsten Fall drei Tage zum aushärten.